Werden Arzneimittelsprays falsch angewendet, passt die Wirkstoffdosis womöglich nicht mehr
Die korrekte Anwendung von Dosieraerosolen überfordert viele Patienten. Häufiges Problem: die Koordination von Einatmen und Auslösen des Arzneimittelsprays. Fehler, die dabei gemacht werden, wirken sich besonders stark aus. Eine US-Studie, veröffentlicht im Journal of Aerosol Medicine und Pulmonary Drug Delivery, zeigt: Die Menge an Wirkstoff, die in der Lunge ankommt, schwankt um 23 Prozent. Patienten sollten sich regelmäßig von ihrem Apotheker die richtige Benutzung zeigen lassen, vor allem wenn sie ein neues Medikament bekommen haben





Aktuelle Daten zeigen die großen Fortschritte bei der Therapie von Mukoviszidose: Noch vor 30 Jahren starben die Patienten meist schon im Kindesalter an dieser erblichen Stoffwechselkrankheit. Jetzt leben in Deutschland erstmals mehr Erwachsene mit Mukoviszidose als Minderjährige. Medikamente, Inhalations- und Physiotherapien haben dazu beigetragen, dass die Betroffenen den zähen Schleim besser abhusten können, den ihre Lungen ständig produzieren. Weitere Fortschritte erhoffen sich Experten jetzt von Reihenuntersuchungen an Neugeborenen, die im September 2016 deutschlandweit eingeführt wurden. Mit einem möglichst frühen Therapiebeginn steigt die Chance, die Lunge langfristig gesund zu erhalten.
Oft werden Salben und Cremes mit kortisonähnlichen Wirkstoffen (Kortikoiden) – wie vom Arzt verordnet – einmal täglich aufgetragen. Was tun, wenn das die Beschwerden nicht für den ganzen Tag lindert? Die Lösung: Wenden Sie mehrmals am Tag eine wirkstofffreie Salbe an, deren Zusammensetzung ansonsten der Kortisonsalbe entspricht. Das mobilisiert Wirkstoff-Moleküle, die in der Hornschicht der Haut eingelagert sind. In der Apotheke sind solche Basissalben ohne Rezept erhältlich. Wenn es keine genau passende gibt, kann man Ihnen dort ein geeignetes Produkt empfehlen.
Ein Mangel an Vitamin D steigert offenbar das Risiko für chronische Kopfschmerzen. Das berichten Forscher der University of Eastern Finland im Fachmagazin Scientific Reports. Fünf Jahre lang hatten sie 2600 Männer mittleren Alters untersucht. 250 von ihnen litten unter chronischen Kopfschmerzen. Ergebnis: Die Studienteilnehmer mit dem niedrigsten Vitamin-D-Spiegel hatten ein doppelt so großes Risiko wie die mit dem höchsten. Über Kopfweh klagten die Männer häufiger von Oktober bis Mai. Da Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet wird, sind die Werte in den sonnenärmeren Monaten besonders niedrig.
1. Räume lüften. Noch besser: regelmäßig an der frischen Luft spazieren gehen
Beim Thema „Männerschnupfen“ verdrehen Frauen spontan die Augen. Doch es gibt Infekte, die Männer tatsächlich schwerer treffen als Frauen. Beispielsweise führt das humane Papillomavirus (HPV) bei ihnen häufiger zu Krebs. Das Epstein-Barr-Virus lässt sie häufiger an Tumoren im Hals-Rachen-Bereich erkranken. Und es sterben mehr männliche Tuberkulose-Infizierte an der Krankheit.
